So sieht die Welt mit einer Migräne aus – von Bethany Noël Murray

von Sebastian

Bethany Noël Murray

Die in Boston lebende Malerin Bethany Noël Murray hat einen Weg gefunden, die schmerzhaften Erfahrungen mit ihrer Migräne in künstlerischen Werken zu verarbeiten. Die stechenden Kopfschmerzen und andere gesundheitliche Probleme, die mit dieser Erkrankung verbunden sind, begleiten sie schon seit Jahren und wurden zunehmend zur Inspirationsquelle für ihre Arbeiten. Mit ihrer Bilderserie „Migraines in Nature“ (Migräne in der Natur) möchte sie „dem Betrachter die trägen, anhaltenden Lichter und Farben vermitteln, die viele Menschen während einer Migräneattacke sehen und die ihnen auch dann noch folgen, wenn sie ihren Blick bereits abgewandt haben“, erklärt sie.

Bethany Noël Murray

Bethany Noël Murray

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Auch Bethany Murray reagiert sehr empfindlich auf Licht, auf Geräusche und Gerüche. Sie sagt: „Unser Gehirn ist ein leistungsstarker, erstaunlicher Computer, der uns schützt, indem er die überwältigende Datenmenge filtert, die wir allein schon durch das Öffnen unserer Augen erhalten. Wenn ich an einer Attacke leide, dann funktioniert dieser Filter für mich nicht. Das kann sehr schmerzhaft sein, aber auch atemberaubend schön. Ich lehne mich in diese Erfahrung hinein und versuche, die ganze Menge an Daten zu malen, um zu zeigen, dass die natürliche, chaotische Welt eine überwältigende Schönheit hat.“

Bethany Noël Murray

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Weitere Arbeiten von Bethany Noël Murray findest du auf ihrer Website und bei Instagram.

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