Produktiver arbeiten. Tipp #2: Routine schaffen.

von Sebastian

In dieser Serie von Tipps werde ich versuchen, so regelmäßig wie möglich die besten Ratschläge aus dem Web zusammenzutragen, die die Verbesserung der eigenen Produktivität und die bessere Nutzung der eigenen Zeit zum Inhalt haben. Diesmal…

Tipp #2: Routine schaffen

Der eigene Boss zu sein hat Vor- und Nachteile. Man kann zum Beispiel seinen Zeitplan selbst festlegen. Auf der einen Seite ist das ein großer Vorteil, denn man kann arbeiten, wann man möchte und seinen Tagesablauf besser in das Familienleben integrieren. Auf der anderen Seite hat man irgendwie das Gefühl, ständig arbeiten zu müssen.

Für einige liegt die Lösung dieses Problems in der Schaffung einer rigorosen Tagesroutine: immer zur selben Tageszeit mit der Arbeit beginnen und immer zur selben Zeit Feierabend zu machen. Doch diese Lösung steht dem eigentlichen Vorteil der Selbstständigkeit entgegen: Flexibilität.

Viel besser scheint mir da eine Tageszeit-unabhängige Routine zu sein. Ich, beispielsweise, tue gewisse Dinge jeden Tag – aber nicht notgedrungen immer zur selben Zeit. Ich beginne jeden Tag damit, dass ich meine To-Do-Liste checke, um zu sehen, welche Aufgaben anstehen. Und damit, neue Emails zu sortieren. So kommt man in Arbeitslaune und bekommt einen Überblick über alles Wichtige, was am jeweiligen Tag zu tun ist. Dafür arbeite ich nicht mehr am Abend, wenn ich alle Aufgaben erledigt habe.

Eine weitere Taktik ist ein wöchentliches Review. Man kann sich zum Beispiel immer den Freitag Morgen dafür freihalten, um zu prüfen, wie der Status eines jeden aktuellen Projektes aussieht und wie weit man seinen Zielen entgegen gekommen ist. Dieses wöchentliche Review schafft Beruhigung, denn so kann man sicherstellen, nichts Wichtiges vergessen zu haben. Der Freitag bietet sich dafür besonders an, denn so trägt man diese Beruhigung mit ins Wochenende hinein – viel besser, als dieses nagende Gefühl im Hinterkopf zu haben, man hätte irgend etwas vergessen.

Ein wichtiges Utensil zur Durchsetzung der eigenen Routine ist natürlich der Kalender – hier lassen sich alle wichtigen Meilensteine – einschließlich des wöchentlichen Reviews – unterbringen und werden so nicht vergessen. Besonders in der Anfangszeit ist das wichtig, solange bis einem die eigene Routine – oder die eigenen, kleinen Rituale – in Fleisch und Blut übergegangen sind.

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