Kostenfreie Tools für perfekte Online-Präsentationen

von Sebastian am Dezember 3, 2015

Visuell ansprechend aufbereitete Präsentationen sind nahezu ein Garant dafür, bei seinen Zuhörern positiv in Erinnerung zu bleiben. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Sie ein Produkt bewerben, eine Dienstleistung anbieten oder einfach Informationen weitergeben möchten. Das Web bietet heute zahlreiche Lösungen und Möglichkeiten, einer breiten Menge zielgruppengerechte Informationen anzubieten. Die Optionen reichen von Flash-Inhalten und PDFs über Videos und Slideshows bis hin zu Websites. Doch für welches Format man sich auch entscheidet: Wichtig ist, dass die Präsentation selbst ansprechend und überzeugend ist. Sie muss leicht nachvollziehbar sein und möglichst auf einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte funktionieren. Für all dies gibt es im Web die unterschiedlichsten Werkzeuge – die praktikabelsten möchte ich hier kurz vorstellen:

Prezi

Prezi ist ein einzigartiger Präsentations-Editor zur Erstellung dynamischer und multi-dimensionaler Slides, die aus Text, Bildern, Videos und Dokumenten bestehen können. Der Betrachter hat die Möglichkeit, hinein- oder hinauszuzoomen und jedes hochauflösende Element genau zu betrachten. Das Interface ist überaus intuitiv. Und der Haken? Prezi ist eine Flash-basierte Lösung und läuft daher nicht unter iOS.

prezi online tools

InVision

InVision eignet sich hervorragend, um Kunden neue Designs oder Mockups zu präsentieren. Damit ist InVision keine klassische Präsentationslösung á la PowerPoint, sondern versteht sich mehr als Hilfswerkzeug zur realistischeren Darstellung insbesondere für webbasierte Anwendungen oder Website-Entwürfe. Der Nutzer kann dabei zwischen verschiedenen Anwendungszwecken wählen: der klassischen Website, iPad, Smartphone, und sogar Apple Watch oder Android Watch. Die Designs werden als normale Grafikdateien hochgeladen. Auf diesen lassen sich dann Hotspots definieren, über die der Benutzer zwischen verschiedenen Ansichten oder Seiten wechseln kann. Somit lässt sich in etwa ein Eindruck vermitteln, wie sich z.B. eine Website später tatsächlich anfühlen wird. InVision erlaubt es auch, mit mehreren Nutzern gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und gibt dem Kunden die Möglichkeit, Entwürfe oder Teile davon zu kommentieren und so direktes Feedback zu geben. Einziger Haken: InVision ist zwar kostenfrei, allerdings nur für ein einziges Projekt. Das ist ausreichend, wenn man nicht all zu oft auf diese Weise präsentiert. Bearbeitet man allerdings mehrere Projekte gleichzeitig, muss man die Pro-Features buchen. Für bis zu 3 Projekte kostet InVision dann 156 USD im Jahr (ca. 13 USD im Monat), für eine unbegrenzte Anzahl von Projekten werden ca. 22 USD im Monat fällig. Die Team-Funktionen gibt es dann ab 89 USD im Monat.

invisionapp

Google Docs

Google Docs (oder hierzulande „Text und Tabellen“) bietet ein einfaches, sauberes Interface mit wenig Potential, den Benutzer zu verwirren. Google Docs kann neben anderen Dokumenten auch Slideshows erstellen, wobei der Funktionsumfang in etwa mit Keynote oder PowerPoint vergleichbar ist. Praktisch ist, dass sich alle Präsentationen teilen lassen – mit einzelnen Personen, Gruppen oder innerhalb von Google+. Google’s Sharing-Funktion erlaubt es zudem, die Präsentationen via iFrame in die eigene Website einzubinden und so die Browsereigenen Fähigkeiten zur Darstellung der Slides zu nutzen. Nachteilig ist, dass Google Docs nicht auf Google’s eigene Fontbibliothek zugreifen kann. Deshalb muss man für viele Designspezifische Elemente auf Grafiken zurückgreifen.

Google Docs

Ein Kommentar

Starke Zusammenstellung. Vielen Dank dafür!

by Humberto on 3. Januar 2016 at 16:05. Antworten #

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