Google Doodle zum Geburtstag von Steve Irvin

von Sebastian am Februar 22, 2019

Steve Irvin Google Doodle Design

Jeder kennt sie: die Google Doodles – kleine, oft lustige, sehr oft überraschende spontane Änderungen des Logos auf der Google Website. Mit ihnen hebt Google Feiertage, Jahrestage und das Leben besonderer Künstler, Pioniere und Wissenschafter hervor.

Heute, am 22. Februar, feiert Google den Geburtstag des australischen Dokumentarfilmers, Abenteurers und Zoodirektors Steve Irvin – mit einem eigenen Google Doodle. Klickt man diesen an, kann man in einer rührenden, schön gezeichneten Slideshow das Leben des „Crocodile Hunters“ nachverfolgen.

Steve Irvin Google Doodle Design

Steve Irvin Google Doodle Design

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Steve Irvin Google Doodle Design

Steve Irvin

Irvin half bereits als Kind seinem Vater, der im Auftrag der australischen Regierung Reptilien aus bewohnten Gebieten umsiedelte. Sein erstes Krokodil fing er mit 9 Jahren – mit Hilfe seines Vaters.

1991 übernahm Irvin gemeinsam mit seiner Frau Terri den Reptile & Fauna Park in Queensland von seinen Eltern. Der Park wurde später in Australia Zoo umbenannt. Hier richtete er unter anderem ein spezielles Rettungsteam für Reptilien ein, bei dem sich Einwohner melden könnten, die sich durch Krokodile, Warane, Echsen oder Schlangen in ihrem Vorgarten bedroht fühlten. Das Team besteht noch heute und setzt Irvins Arbeit fort.

Steve Irwin gründete die Tierschutzorganisation „Steve Irwin Wildlife Foundation“, die heute „Wildlife Warriors Worldwide“ heisst. Sein Zoo führt Aufzuchtprogramme für bedrohte Tierarten durch. Einen großen Anteil ihrer Einnahmen und Spenden verwendeten die Irwins zum Kauf großer Landflächen in Australien, Fidschi, Vanuatu und den Vereinigten Staaten, die als Habitat für wildlebende Tiere und wie Nationalparks verwendet wurden. Auf diese Weise wollte Irwin sichergehen, dass es stets Orte gibt, zu denen die Tiere gehen können, wenn sie in den Bereichen um seine Ländereien nicht mehr leben können.

Am 4. September 2006 starb Steve Irwin bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef. Ein Stachelrochen hatte ihm, offenbar unbeabsichtigt, mit dem Schwanz einen Stich ins Herz beigebracht. Irwin hinterließ seine Frau Terri sowie seine beiden Kinder, Bindi Sue und Robert Clarence. Die Aufnahmen des tödlichen Unfalls wurden auf Wunsch der Familie zerstört.

Irwins letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Gelände des Australia Zoo – allerdings ist nur dem engsten Familienkreis der exakte Ort bekannt. Die Nachricht von Irwins Tod löste vor allem in Australien, aber auch in anderen Ländern, Bestürzung aus.

Die Google Doodles

Die Google Doodles gibt es bereits sehr mehr als 20 Jahren – die Idee jedoch ist älter als das Unternehmen Google selbst. Larry und Sergey, die beiden Firmengründer, spielten damals mit dem Firmenlogo herum, um auf ihre Teilnahme am Burning Man Festival in der Wüste von Nevada hinzuweisen. Das Ergebnis war ein Strichmännchen hinter dem zwei „o“ von Google. Mit dieser ersten Zeichnung wurde die Idee geboren, das Firmenlogo zu bestimmten Anlässen entsprechend zu verändern.

Ihm Jahr 2000, baten Larry und Sergey den heutigen Webmaster Dennis Hwang, der damals ein Praktikum bei Google machte, ein Doodle für den französischen Nationalfeiertag zu entwerfen. Das Doodle kam bei den Nutzern so gut an, dass Dennis zum Chef-Doodler ernannt wurde. Von da an wurde das Doodle zu einer regelmäßigen Instanz auf der Google-Startseite. Während einige der Doodles vergleichsweise einfach ausfallen, legt sich Google bei anderen richtig ins Zeug und stattet sie mit witzigen Funktionen aus. So zeigte das Doodle zum Geburtstag von Laurens Hammond eine Hammond-Orgel, auf der man tatsächlich spielen und Töne produzieren konnte.

Heute ist ein ganzes Team von Entwicklern und Illustratoren für die Google Doodles verantwortlich. Bei Google werden sie liebevoll die „Doodler“ genannt. Ihre einzige Aufgabe ist es, Google-Nutzern aus der ganzen Welt ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Bis heute hat das Team schon über 2.000 Doodles für Google-Startseiten auf der ganzen Welt gezeichnet.

Das Google Doodle-Archiv

Alle bisherigen Doodles kannst du dir im Google Doodle-Archiv ansehen.

Übrigens kannst auch du, wie jeder Nutzer, eigene Ideen für ein Google Doodle vorschlagen. Alles, was du dafür tun musst, ist deine Idee an die E-Mail-Adresse proposals@google.com zu senden. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass deine Idee ausgewählt und in ein Doodle umgesetzt wird, aber Google verspricht, jede E-Mail zu lesen. Einen Versuch ist es also wert!

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