FRAME: Brillen aus Metallblech zur Müllvermeidung

von Sebastian Klammer am Januar 12, 2018

RELVAOKELLERMANN Brillendesign

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, bei der Herstellung von Brillen Abfall zu reduzieren, kam das Designbüro RELVAOKELLERMANN aus München auf einen neuen Ansatz. Brillen sind an sich ein sehr kleines Produkt, bei dem es aber vieles zu beachten gibt: Bequemlichkeit, körperliche Besonderheiten wie Nasengröße oder Augenabstand, Haltbarkeit und widerstandsfähige Materialien. Dennoch hat sich an der Herstellung von Brillen in jüngerer Zeit nicht mehr viel verändert. Die Designer von RELVAOKELLERMANN haben sich angesehen, wie innovativ man bei MYKITA Rahmen aus Metallblech produzierte – und begannen, nachzudenken. Sie erkannten, dass sie wesentlich mehr Brillen produzieren und Restabfall vermeiden können, wenn sie nicht, wie bisher, die Frontpartien der Brillen mit einem Laser aus dem Metallblech schneiden, sondern das Material auf eine ganz andere Art bearbeiten würden. Diese Idee führte schließlich zu FRAME.

RELVAOKELLERMANN Brillendesign

Bei der Herstellung von FRAME werden alle Teile der Brille – einschließlich des Rahmens – aus schmalen Metallbändern geschnitten und erst dann geformt. Dabei kann die gesamte Brille aus einem einzigen Metallstreifen gefertigt werden – das reduziert sowohl den Abfall als auch die Produktionskosten entscheidend.

RELVAOKELLERMANN Brillendesign

Die einzelnen Teile lassen sich anschließend ganz einfach von ihrer flachen in eine dreidimensionale Form bringen und ohne Schrauben oder Löten miteinander verbinden. Für die Verbindung zwischen Brillenrahmen und Bügel nutzt RELVAOKELLERMANN den von MYKITA patentierten Gelenkmechanismus.

RELVAOKELLERMANN Brillendesign

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