ExoGear Exovolt Plus

von Sebastian am September 1, 2012

Mobile Geräte wie SmartPhones, iPhones, iPads oder Laptops und dergleichen sind eine feine, super praktische Angelegenheit, aber gerade wenn man sie am dringendsten braucht – nämlich unterwegs – zeigen sie am deutlichsten ihre größte Schwäche: sie halten nicht besonders lange durch. Und obwohl die integrierten Akkus in den vergangenen Jahren deutlich besser und langlebiger geworden sind, sehen 10 Stunden Laufzeit in der freien Wildbahn deutlich weniger beeindruckend aus als im Testlabor. Das gilt besonders dann, wenn man sich ein Stück weit abseits befestigter Straßen befindet und der integrierte Mobilfunk-Chip mit Höchstleistung sendet.

Zum Glück gibt es jede Menge Zusatzbatterien, die sich per USB ans Gerät anschließen lassen, doch auch die haben natürlich nur eine begrenzte Kapazität – und ein Laptop damit befeuern zu wollen, ist meist illusorisch. Auftritt für Exogear’s Exovolt Plus – ein stapelbares Battery Pack mit theoretisch unbegrenzter Kapazität (das zudem auch noch verflixt gut aussieht)!

Exogear Exovolt Plus

Das Exogear Exovolt Plus kommt in zwei Varianten. Es gibt die Main Battery für 89,95 US-Dollar (etwas mehr als 70 Euro) und Sub Batteries für jeweils ca. 49,95 US-Dollar (etwa 40 Euro). Um einem iPod Touch, iPhone oder iPad ein längeres Leben zu schenken, wird mindestens eine Hauptbatterie benötigt. Sie verfügt über einen micro-USB Port als Ausgang und einen normalen USB-Port, um die Batterie selbst wieder aufzuladen. Daneben gibt es den obligatorischen Rin/Aus-Schalter und eine Reihe vier weißer LEDs,die über den Ladezustand informieren.

Die Sub-Batterien sind etwas dünner als die Hauptbatterie und haben keinerlei Anschlüsse – lediglich einen kleinen Sockel am Boden, über den sie sich mit der Hauptbatterie verbinden lassen. Das Gegenstück dieses Sockels sitzt, so wie bei der Hauptbatterie, auf der Oberseite der Sub-Batterie, so dass sich beliebig viele davon aufeinander stapeln lassen. Eine schmale Fuge am abgerundeten Rand sorgt dabei für einen sicheren Halt.

exogear exovolt plus rückseite

exogear exovolt plus vorderseite

Doch genug mit den Äußerlichkeiten. Was zählt, sind die inneren Werte – und die können sich bei der Exovolt Plus durchaus sehen lassen. Die Batterien verfügen über einen doppelten Überspannungsschutz, Schutz gegen Überhitzung, eine Kurzschluss-Sicherung und eine automatische Input/Output-Steuerung. Jede Batterie hat eine Kapazität von 5.200 mAh. Zehn übereinander gestapelt würden also 52.000 mAh Energie bringen – mehr als genug, um ein iPad am Laufen zu halten, selbst wenn eine Zombi-Apokalypse ausbricht. Mit etwas über 450 Euro hätte das allerdings auch einen stolzen Preis.

Auf seiner Website nennt der Hersteller kein Limit für die Anzahl der Exovolt Plus Batterien, sie sich gemeinsam benutzen lassen. Mit ein bisschen Mathe und dem Wissen, dass die Hauptbatterie 1,5 cm, die Sub-Batterien 1,2 cm dick sind (und angenommen, die Plastikummantelung würde der Belastung standhalten – was nicht der Fall wäre), könnte man also aus 30.212 dieser Teile eine Batterie in Höhe des Berliner Fernsehturms bauen und hätte dann mit 157.102.400 mAh genug Energie für den nächsten iPad Movie Marathon. Für etwa 1.057.450 Euro.

exogear exovolt plus verpackung

Wem jetzt angesichts der Möglichkeiten der Zahn zu tropfen beginnt, muss sich leider noch etwas gedulden. Derzeit scheint es in Deutschland keinen Anbieter zu geben, der die Exovolt Plus im Programm hat. Zumindest habe ich keinen gefunden. Bliebe nur der Umweg z.B. über Amazon.com (USA).

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