Die verlorenen Gärten von Heligan

von Sebastian

Die verlorenen Gärten von Heligan

Die „Lost Gardens of Heligan“ sind ein kleiner botanischer Garten im britischen Cornwall, der nach dem Ersten Weltkrieg in Vergessenheit geraten ist. Mehr als 75 Jahre lang lag er quasi im Dornröschenschlaf, bevor er in den 1990er Jahren zufällig wiederentdeckt wurde. Seither hat er eine umfangreiche Wiederaufarbeitung erfahren, die ihn heute zu einem der beliebtesten Gärten im Königreich machen. Im Zuge der Restaurierung hat man 1997 im Garten zwei Skulpturen aus Erde, Steinen und Pflanzen angelegt, die von den Geschwistern Pete und Sue Hill entworfen wurden. „Mud Maid“ und „The Giant’s Head“ sind mittlerweile zum Wahrzeichen des Parks geworden.

Die verlorenen Gärten von Heligan

Die verlorenen Gärten von Heligan

Um den Kopf des Riesen zu schaffen, wurde Ton aus einer nahe gelegenen Abbaustelle mit Wasser zu Schlamm verarbeitet und auf einem Hügel im Garten verteilt. Dieser wurde schließlich mit Unkraut bepflanzt, welches wiederum die grüne Haut des Riesen bildet. Die Haare bestehen aus Crocosmia – ebenfalls eine unkrautartige Pflanze, die im Juli orange blüht und sich im Sommer rot verfärbt. Durch diesen Aufbau verändern beide Skulpturen ihr Aussehen im Verlauf der Jahreszeiten und je nach Umgebungslicht, was sie zu einer einzigartigen Attraktion des Gartens macht.

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