Die Pixeltiere von Shawn Smith

von Sebastian am Dezember 21, 2011

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Was Shawn Smith mit seinen Pixeltieren tut, ist eigentlich eine Art Anti-Trend. Anstatt traditionell tatsächlich physikalisch vorhandene Objekte in 3D auf dem Computer umzusetzen, geht er genau den entgegengesetzten Weg – aber nicht ganz. Seine Pixeltiere wirken auf den ersten Blick tatsächlich so, als bestünden sie einfach aus einer Vielzahl großer Pixel – ein bisschen so, als wären sie der Welt von Minecraft entsprungen. Dabei bestehen sie aus Balsaholz und wurden von Smith in feinster Handarbeit herausgeschnitten, gefärbt und zusammengefügt. Er nennt seine Objekte „Re-Things“ und sagt:

„Während der letzten Jahre habe ich eine Serie von „Re-Things“ geschaffen. Diese bescheidenen Figuren repräsentieren pixelige Tiere und andere Objekte aus der Natur. Dabei interessieren mich am meisten die Dinge, die ich im wahren Leben noch nicht gesehen habe. Ich suche mir meine Objekte online und erstelle dann dreidimensionale Skulpturen als Repräsentationen ihrer zweidimensionalen Abbilder. Ich baue meine Re-Things Pixel für Pixel, um zu verstehen, wie jedes einzelne von ihnen eine entscheidende Rolle für die Entstehung des Objektes insgesamt spielt. Durch die Pixelation wird die Anzahl der Farben beschränkt, es geht Information verloren und die Form wird abstrahiert. Ich sehe das Ganze als Experiment an: Das unmögliche möglich zu machen. Dabei verwende ich künstliche und recycelte Materialien zur Spiegelung natürlicher Formen.“

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Alle Bilder stammden von der Craighead Green Gallery. Gefunden bei shawnsmithart.com.

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