Der Rolls-Royce 103EX bietet eine Vorschau auf die Zukunft der Marke

von Sebastian am August 3, 2016

Rolls-Royce 103EX

Das atemberaubend futuristische Konzept Rolls-Royce 103EX bietet einen ersten Blick darauf, wie man sich bei der britische Traditionsmarke die nächsten 100 Jahre automobiler Fortbewegung vorstellt. Wie in den goldenen Tagen des Autombilbaus, als die gut betuchte Clientele noch auf die Dienste eines Fahrers zurückgriff, besteht der Fahrgastraum des 103EX lediglich aus zwei weichen Schurwoll-Sesseln, für die die Bezeichnung „Rücksitz“ unangemessen erscheint. Besonders, da es gar keine Vordersitze gibt. Der luxuriöse Innenraum spricht jeden möglichen Wunsch der Technokraten des 21. Jahrhunderts an – es gibt Beinfreiheit in Hülle und Fülle, Smartphone-Integration, umfassende Automatisierungen und eine künstliche Intelligenz namens Eleanor.

Rolls-Royce 103EX

Rolls-Royce 103EX

Rolls-Royce 103EX

Rolls-Royce 103EX

Eleanor ist eine Art digitaler Chauffeur – oder eher eine digitale Stewardess. Sie soll in der Lage sein, durch eine ununterbrochene Überwachung die Stimmung der Insassen zu erkennen und Fahrverhalten, Ambiente, Klima und Musik darauf abzustimmen. All dies, während sich die Insassen auf riesigen 28-Zoll Rädern elektrisch betrieben und emissionsfrei vorwärts bewegen.

Rolls-Royce 103EX

Rolls-Royce 103EX

Das mutige, futuristische Profil des 103EX ist das Werk des Rolls-Royce Design-Chefs Giles Taylor. Er hat den Innenraum des Wagens als Rückzugsort vor der Welt gestaltet – als einen Raum, der ein Gefühl der Intimität, der Wärme und der Entspannung erzeugen soll. Dieser wird geprägt von einem riesigen OLED-Display, Macassar Holzpaneelen und einem tiefen Ivory Wool-Teppich. Ein Stauraum für das Gepäck verbirgt sich hinter den Fronträdern. Eleanor, das AI-System des 103EX, wurde übrigens inspiriert von dem ‚Spirit of Ecstasy‘ Ornament, das sich an der Front jedes Rolls-Royce findet.

Rolls-Royce 103EX

Rolls-Royce 103EX

Rolls-Royce 103EX

Derzeit sind sowohl der Rolls-Royce 103EX als auch sein „Ghost in the machine“, Eleanor, rein konzeptionelle Überlegungen. Doch sie machen deutlich, dass der britische Automobilbauer weit nach vorn schaut, wenn es darum geht, die Zukunft auf der Straße mitzubestimmen. Und sie zeigen, dass man der künstlichen Intelligenz in dieser Zukunft eine bedeutende Stellung einräumt – sie soll viel mehr können als den Passagier sicher von A nach B zu bringen.

Gefunden bei Design Milk.

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