20 Dinge, die wichtig sind für den Start deines Online Business

von Sebastian am Februar 18, 2015

Mit einer übersichtlichen, wenn auch etwas allgemeinen Infografik hat ‚ecommerce-platforms.com‘ eine kurze, knackige Anleitung für den Aufbau deines Online Business zusammengestellt. In ihr findest du alle wichtigen Punkte wieder, die du bei der Planung und beim Aufbau deiner ersten Website beachten solltest. Dazu zählen Fragen wie: Wie wichtig sind Bilder? Solltest du dich auf Text konzentrieren? Brauchst du eine „Über uns“ Seite? Führt die Integration eines Chat-Systems zu mehr Verkäufen? Machen E-Mail-Kampagnen Sinn oder solltest du alles auf Social Media setzen?

Was ist beim Aufbau eines online Business zu beachten

1.) Mache einen guten ersten Eindruck: Die ersten 50 Millisekunden entscheiden darüber, ob ein Besucher deine Website mag oder nicht.

2.) Lass Bilder sprechen: Die Besucher deiner Website werden sich an 80% der Dinge erinnern, die sie sehen, aber an nur 20% davon, was sie lesen.

3.) Vereinfache deine Navigation: Ermögliche es den Besuchern deiner Website, Informationen schnell und einfach zu finden. Merke: Was sie nicht finden, werden sie auch nicht kaufen.

Biete aktuelle Inhalte: Ein „Neues“ Bereich auf der Website hilft wiederkehrenden Besuchern, neue Angebote zu entdecken, anstatt sie zwischen den Produkten zu suchen, die sie schon kennen.

4.) Verkaufe eine einzigartige Idee: Das klingt jetzt einfacher gesagt als getan, aber dein Ausgangspunkt sollte sein, den Leuten etwas anzubieten, das kreativ ist und das sie bisher so noch nicht kannten. Dazu musst du in dich horchen und herausfinden: Was kannst du? Was sind deine Stärken? Welche Produkte möchten die Leute? Das Ergebnis kann ein Möbel-Shop sein, in dem alle Produkte pink sind… oder dein ganz eigenes Produkt.

5.) Entwickle starke Alleinstellungsmerkmale: Es gibt Hunderttausende E-Commerce Websites. Also brauchst du ein einzigartiges Angebot, um Kunden auf deine Seite zu ziehen.

6.) Fange an zu bloggen: Websites mit einem angeschlossenen Blog verzeichnen bis zu 50% mehr Besucher als Websites ohne Blog. Und jeder dieser Besucher ist auch ein potenzieller Kunde.

7.) Über uns: Deine „Über uns“-Seite ist wie ein Schaufenster in deinen Laden. Sie erzählt den Leuten, wer du bist, was dir wichtig ist und was sie bei dir erwarten können. Deine „Über uns“ Seite sollte frisch und ansprechend sein. Statistiken zeigen: 7% aller Website-Besucher gehen auf die „Über uns“-Seite. Die Besucher, die auf der „Über uns“-Seite waren, werden mit 30% höherer Wahrscheinlichkeit zu Kunden als die Besucher, die nicht auf der „Über uns“-Seite gewesen sind. Außerdem investieren sie im Schnitt 22,5% mehr.

8.) Entwickle eine SEO-Strategie: Im Jahr 2013 wurden 2.2 Trillionen Google-Suchen gestartet. 90% aller Suchenden klickten dabei eines der 3 ersten Suchergebnisse an. Wird deine eigene Seite also deutlich tiefer gelistet, kannst du auf lediglich 10% des potenziellen Marktes zurückgreifen.

9.) Adressiere die richtige Zielgruppe: Produktempfehlungen bieten dem Besucher deiner Website eine persönlichere Shopping-Erfahrung und steigern den Umsatz um bis zu 40 Prozent.

10.) Nutze einen Live-Chat: Ein Live-Chat auf deiner Website kann Besuchern bei der Orientierung und bei der Entscheidungsfindung helfen. In einer Studie haben 44% der Online-Shopper angegeben, dass sie es außerordentlich hilfreich fanden, dass ihre Fragen während des Einkaufes von einer tatsächlichen Person beantwortet wurden.

11.) Verbessere den Einkaufsprozess: Erfahrungen zeigen: Website-Nutzer legen alles, was sie wollen oder eventuell kaufen in ihren virtuellen Warenkorb – doch 71% dieser Warenkörbe werden nicht an der Kasse umgesetzt. Die häufigsten Gründe dafür sind: Nicht genügend Bezahlmöglichkeiten, langsame Websites oder teure Liefergebühren.

12.) Entwickle eine erfolgreiche Lieferstrategie: Kunden erwarten einen „Kostenlose Lieferung“ Hinweis auf jeder Website, die sie besuchen und 78% entscheiden sich tatsächlich für die günstigste Liefermethode.

13.) Frage nach Feedback: 77% der Online-Shopper verlassen sich auf Bewertungen anderer Käufer, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. Käufer-Feedback ist daher enorm wichtig.

14.) Denke über einen Newsletter nach: Im 3. Quartal 2013 wurden 2.53% aller Online-Verkäufer über E-Mails generiert – und nur 0,22% über Social Media Sites. Der ROI (Return-on-Investment) für eine E-Mail liegt bei 4.300 %! Zwar sagen die Statistiken auch aus, dass viele Menschen Werbe-Mails in ihrer In-Box nicht mögen, aber dennoch sehen sie sie an – und kaufen etwas.

15.) Zeige deinen Besuchern, dass deine Site sicher und vertrauenswürdig ist: Immer mehr Nutzer erlangen ein Bewusstsein für die Sicherheit ihrer Daten. Daher werden sie auch immer vorsichtiger, wenn es darum geht, Bestellungen aufzugeben oder Bezahlinformationen zu übermitteln. Daher ist es enorm wichtig, deutlich zu zeigen, dass deine Seite sicher und vertrauenswürdig ist. Dazu gehört die Wahl eines sicheren Shop-Systems, SSL-Verschlüsselung, eine sichere Dokumentation aller Bestellungen, das bestehen auf sicheren Passwörtern, die Durchführung von PCI-Tests.

16.) Nutze soziale Medien, um für dich zu werben: Soziale Medien haben einen starken Einfluss. Deshalb sollte es für jede eCommerce-Site eine kurzfristige und eine langfristige Social Media Strategie geben. Während sich Pinterest und Instagram vielleicht nicht für alle Nischen eignen, sind Facebook und Twitter für Online Shopping Sites ein Muss.

Wichtig ist: Erstelle ein klares Profil und sei so aktiv wie möglich, ohne deine Fans zuzuspammen. Das Ganze lohnt sich: 37% aller befragten Käufer haben angegeben, ein Geschäft auf Facebook weiterempfohlen zu haben.

17.) Entwickle eine Affiliate-Strategie: Affiliate-Marketing kann bis zu 90% deines gesamten Umsatzes ausmachen. Dein eigenes Affiliate-Programm ins Leben zu rufen, kann aufwendig sein, aber auch eine Menge Umsatz bringen.

18.) Lasse mobile Nutzer nicht außen vor: 70% aller mobilen Suchen führen in weniger als 1 Stunde zu einer Handlung. Und 40% aller Kunden wechseln zu der Website eines Konkurrenten, wenn sie auf einer nicht responsiven Website landen.

Die Informationen in der Infografik sind bezüglich der wesentlichsten Fragen sehr klar – und leicht nachvollziehbar. Sie sind allerdings eher ein Wegweiser als eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dafür braucht es dann doch wieder etwas detailliertere Beratung und Hilfestellung. Die bekommt ihr zum Beispiel bei Full-Service-Agenturen wie dia Berlin.

Gefunden bei webdesignerdepot.com.

Ein Kommentar

gute Zusammenstellung aber ohne die Textversion darunter ziemlich anstrengend 🙂

by Martin on 25. Februar 2015 at 15:45. Antworten #

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