10 einfache Tipps, die dein Arbeitsleben verbessern.

von Sebastian am August 18, 2015

10 Tipps für ein glücklicheres Arbeitsleben

To-Do-Listen helfen uns dabei, unser Leben besser zu organisieren und Dinge im Hinterkopf zu behalten. Genau so wichtig wäre allerdings eine Not-To-Do-Liste mit all den Dingen, die wir besser nicht tun sollten. Und diese 10 Tipps gehören dort auf jeden Fall mit drauf. Einige davon hören sich super einfach an, doch es gehört oft eine Menge Selbstdisziplin dazu, sie im Alltag umzusetzen. Aber das kann sich lohnen!

Lass dich nicht von Mitteilungen ablenken.

Wenn du eine E-Mail bekommst oder eine Textnachricht oder einen Tweet oder ein Like… dann musst du das nicht unbedingt sofort wissen. Wenn du deine Arbeit ernst genug nimmst, sollte sie dir so wichtig sein, dass du sie ohne Ablenkung erledigst. Konzentriere dich immer voll auf das, was du gerade tust. Setze dir dann eine bestimmte Zeit, zu der du den Präriehund spielst und deinen Kopf aus dem Erdloch steckst, um zu schauen, was so los ist. Zu dieser Zeit kannst du dann deine E-Mails lesen (und beantworten), Facebook- und Twitter-Posts verfolgen und dich danach wieder auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren. Bedenke: Dich darauf zu konzentrieren, was du tust ist viel wichtiger als dich damit zu beschäftigen, was andere Leute möglicherweise gerade tun.

Schiebe keine Schuld auf andere.

Angestellte machen Fehler. Zulieferer halten Zeitpläne nicht ein. Potenzielle Kunden unterschreiben nicht. Und natürlich machst du sie für deine Probleme verantwortlich. Dabei liegt zumindest ein Teil der Schuld bestimmt auch bei dir. Vielleicht hast du deine Angestellten nicht gut genug unterwiesen. Vielleicht hast du zu wenig Pufferzeit eingeplant. Vielleicht waren deine Ansprüche zu hoch. Wenn Dinge schief gehen, ist es wichtig, selbst Verantwortung zu übernehmen, anstatt anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wenn du das tust, eröffnest du dir die Möglichkeit, es beim nächsten Mal besser zu machen. Dadurch lernst du, wirst besser – und ultimativ auch glücklicher.

Schau nicht auf’s Handy, wenn du mit jemandem sprichst.

Es passiert öfter, als wir es uns selbst eingestehen und zumeist messen wir dem Umstand gar keine große Bedeutung zu. Man sieht einfach mal kurz weg. Oder sagt „Entschuldigen Sie mich kurz…“ und unterbricht das Gespräch. Vielleicht unterbricht man das Gespräch auch einfach so, ohne vorher etwas zu sagen. Keine große Sache. Aber hast du dir mal überlegt, was das für dein Gegenüber bedeutet? Wenn du willst, dass die Leute dich mögen, weil du ihnen zuhörst und sie bei dir das Gefühl haben, die wichtigsten Menschen auf der Welt zu sein, dann höre auf, während eines Gespräches auf’s Telefon zu schauen! Gib den Menschen, die dir gegenüber sitzen ein gutes Gefühl und sie werden dich als deutlich sympathischer und kompetenter in Erinnerung behalten.

Multi-Taske nicht während eines Meetings

Der einfachste Weg, die schlauste Person im Besprechungsraum zu sein ist ganz einfach: sei die Person, die am besten zuhört. Wenn du dich auf das Meeting konzentrierst, anstatt nebenbei noch andere Dinge zu erledigen, erfährst du nicht nur wesentlich mehr über das, was besprochen wird, sondern auch über die anderen Leute im Raum. Das kann wichtig sein, um unausgesprochene Ziele zu erkennen, zu sehen, mit wem du Allianzen schmieden oder zu wem du Brücken bauen kannst und wie du es schaffst, dich selbst für andere Menschen unersetzbar zu machen.

Unterbrich niemand anderen, wenn er spricht

Andere zu unterbrechen, gehört sich nicht. Das haben uns schon unsere Eltern beigebracht. Doch viel wichtiger ist: Jemand anderen zu unterbrechen, ist nicht nur unhöflich. Was du damit eigentlich sagst ist: „Ich höre dir nicht zu, damit ich verstehe, was du mir sagen willst; ich höre dir zu, damit ich mir überlegen kann, was ich sagen will.“ Wenn du möchtest, dass andere Menschen dich Wert schätzen, dann höre ihnen zu. Konzentriere dich darauf, was sie sagen. Stelle Fragen, wenn du dir nicht sicher bist. Sie werden dich dafür lieben – und du wirst lieben, wie sich das anfühlt.

Verschwende keine Zeit mit Menschen, die nicht Teil deines Lebens sind.

Vertrau mir: die Einwohner des Planeten Burda kommen wunderbar ohne dich aus. Aber deine Familie, deine Freunde, deine Kunden und deine Angestellten – also all die Leute, die dir wirklich wichtig sind – nicht. Ihnen solltest du deine Zeit widmen, und deine Aufmerksamkeit. Das Feedback, das du von ihnen bekommst, wird dazu beitragen, dass du dich deutlich besser fühlst.

Jammere nicht.

Deine Worte haben Macht – besonders über dich. Wenn du über Probleme jammerst, führt das nur dazu, dass du dich schlechter fühlst, nicht besser. Wenn irgendwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst, dann verschwende keine Zeit damit, dich darüber zu beschweren. Konzentriere dich lieber darauf, die Situation zu verbessern. Wenn du nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag weiter jammern möchtest, musst du sowieso irgendwann etwas tun. Warum warten? Behebe das Problem sofort. Sprich nicht darüber, was schief läuft, sondern darüber, wie du es besser machen willst. Das hilft sogar dann, wenn du dieses Gespräch nur mit dir selbst führst.

Lass dich nicht von deiner Vergangenheit kontrollieren.

Fehler sind wertvoll. Hört sich abgedroschen an, stimmt aber. Fehler geben dir die Möglichkeit, zu lernen. Klingt vielleicht erst einmal einfacher als es ist, doch das ist nur eine Frage deiner Perspektive. Wenn irgend etwas schief geht, mache es ganz bewusst zu einer Chance, etwas zu lernen – zum Beispiel über dich selbst, deine eigenen Fehler und Stärken. Wenn etwas für einen anderen schief geht, mache es zu einer Chance, großzügig zu sein oder verständnisvoll. Wichtig ist: Die Vergangenheit ist nur Training. Du solltest sie nutzen, um etwas zu lernen, aber nicht, dich zu kontrollieren.

Warte nicht, bis du überzeugt bist, Erfolg zu haben.

Wenn du etwas Neues ausprobierst, wirst du nie vorher wissen, ob du damit am Ende Erfolg hast oder nicht. Du kannst lediglich dafür sorgen, dass du dein Bestes gibst. Und dass du es noch einmal versuchen wirst, wenn es misslingt. Da das so ist, macht es überhaupt keinen Sinn, mit neuen Projekten lange zu warten. Sei spontan und sei furchtlos. Am Ende hast du weniger zu verlieren als du denkst, aber eine Menge zu gewinnen.

Sprich nicht hinter dem Rücken Anderer.

Im Zentrum von Gerüchten zu stehen, ist Mist. Genau so wie die Leute, die Gerüchte verbreiten. Wenn du öfter mit anderen über die Dinge sprichst, die irgend jemand getan hat, wäre es dann nicht besser, direkt mit dem- oder derjenigen darüber zu reden? Wenn dir das nicht zusteht, dann steht es dir wahrscheinlich auch nicht zu, mit anderen darüber zu sprechen. Verbringe deine Zeit lieber mit produktiven Gesprächen. Dadurch wirst du deutlich mehr erreichen – und auf dem Weg dahin auch mehr Respekt ernten.

Sag nicht Ja, wenn du eigentlich Nein meinst.

Eine Bitte zu verneinen – von Kollegen, Kunden oder Freunden – ist manchmal wirklich schwer. Aber ein Nein wird häufig weit weniger negativ aufgenommen als du glaubst. Die meisten Menschen werden es verstehen, wenn du ihnen erklären kannst, warum du dieses oder jenes nicht tun kannst. Und wenn sie es nicht verstehen: solltest du dir wirklich zu viele Gedanken darüber machen, was sie denken? Wenn du Nein sagst, fühlst du dich nur einen Moment lang schlecht. Wenn du hingegen zu etwas Ja sagst, das du eigentlich gar nicht tun möchtest, wirst du dich unter Umständen für eine lange Zeit schlecht fühlen – zumindest so lange wie du dafür brauchst, etwas zu tun, was du eigentlich gar nicht vorhattest und das dich von dem abhält, was dir wirklich wichtig ist.

Hab keine Angst.

Wir alle haben Angst: vor Dingen, die vielleicht passieren oder nicht passieren, vor Dingen, die wir nicht ändern können, davor, dass wir irgend etwas nicht tun können oder davor, was andere vielleicht von uns denken. Also ist es einfacher, zu warten… noch etwas nachzudenken, Dinge herauszufinden oder nach Alternativen zu suchen. Inzwischen ziehen Tage, Wochen, Monate an uns vorbei. Genau wie unsere eigenen Wünsche und Träume. Was auch immer du planst oder dir vorstellst, wovon auch immer du träumst: fang heute damit an. Stell deine Angst an die Seite. Tu etwas. Wenn es erst mal Morgen ist, ist Heute vorbei. Das Heute ist das wertvollste Gut, das du hast – und das einzige, vor dessen Vergeudung du tatsächlich Angst haben solltest.

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